Trockenmauern


Trockenmauer aus Burgunder-Kalksteinen, errichtet 2009

Ökologischer Nutzen

Trockensteinmauern bieten in Ritzen und Hohlräumen Lebensraum für Kleinlebewesen und werden insoweit als ökologisch bezeichnet.

In die Agglomeration Basel passen eigentlich in Anlehnung an die südlichen Erhebungen Jura-Kalksteine. Der Kalkstein in der Region wird aber entweder nicht abgebaut oder ist zuwenig frostsicher, sodass Kalksteine mittels LKW aus dem Bayrischen angekarrt werden. Das ist wenig ökologisch.

Als Alternative bietet sich der Schwarzwald-Granit an, der jedoch nicht in so praktischen Klötzli
(allseitig gerichtet) erhältlich ist. Am nachhaltigsten ist die Errichtung einer sog. Recycling-Mauer aus trocken verlegten alten Baumaterialien.
Trockensteinmauer aus plattigen Reigoldswiler-Kalksteinen (nicht mehr erhältlich)
Allseits gerichtete Kalksteine aus Bayern
Grosse Blöcke bieten auch Sitzgelegenheit, allenfalls vorgängig Liegestuhlpolster behändigen.
Gittersteinkörbe in Reinach bieten Nischen für Kleinlebewesen, aber:
sie tragen auch bei zum Schwermetalleintrag in die Böden (Zink). Und irgendwann sind auch die dicksten Drähte durchrostet, was dann?
Trockensteinmauer, Blick aus dem Wohnzimmer (Paradiesstrasse, Binningen)
Zyklopische ("unförmige") Kalksteine
© Haefeli Gartenbau GmbH, 2016-07-13 22:51
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